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Probenähen Tau-Hundehalstuch

Ich durfte beim Probenähen Tau-Hundehalstuch von Zucker&ZimtDesign dabeisein.

Endlich ist es soweit und ich darf euch die Ergebnisse präsentieren.

Vielen Dank an meine Hundemodels Mandy und Zazu und ihr Frauchen Lucia, die die tollen Fotos von Zazu gemacht hat.

Dieses schöne Halstuch ist gleichzeitig ein Wendehalstuch, ich habe eine Seite aus einfarbigem Stoff genäht, auf die ich dann den Namen gestickt habe. Die andere Seite besteht aus einem gemusterten Stoff. So hat man gleich zwei Halstücher in einem.

Durch das Tau wird es ein echter Hingucker – mit Hilfe des Reglers aus Kunstleder wird es ganz einfach enger oder weiter gemacht. Dabei sitzt es trotzdem gut am Hals und kann nicht verrutschen.

Danke an Zucker&Zimt Design für dieses tolle Probenähen. Das Schnittmuster enthält eine leicht verständliche Nähanleitung sowie das Muster für vier verschiedene Größen. So kann es ganz einfach nachgenäht werden – vom Chihuahua bis zur Deutschen Dogge. Für jeden Hund ist die passende Größe dabei.

Dieser Beitrag enthält Werbung – das Schnittmuster wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt.

Kogro

Arbeiten mit dem Plotter

Heute kam auch mal der Plotter zum Einsatz. Nachdem wir schon eine Mappe aus Kunstleder genäht und bestickt haben kam der Wunsch nach einem Aufkleber für die Notenmappe aus Plastik.
Unsere Sticksoftware – das PEDesign10 soll ja auch ganz einfach Stickdateien für den ScanNCut exportieren können. Naja, so einfach ging es dann doch nicht. Zumindest nicht bei dieser Datei – die einzelnen Notenlinien waren einfach zu dünn zum Entgittern. Also, alles nochmal gezeichnet mit dickeren Linien. Damit hat die Umwandlung ganz prima funktioniert. Auch von der Vinylfolie bin ich restlos begeistert. Und mit Übertragungsfolie klappt auch das Kleben auf die Mappe ganz wunderbar.

Jetzt spuken natürlich ganz viele Ideen im Kopf herum.

Kogro

Janome AirThread 2000D Professional – Abschlußbericht

Auf meinen Abschlußbericht habt ihr ein klein wenig länger warten müssen. Durch unseren wunderschönen Urlaub in der Karibik ist mein Zeitplan etwas durcheinandergeraten. Aber dieser Urlaub hat mir die super Gelegenheit gegeben, mitten im grauen Winteralltag ein paar sommerliche Outfits zu nähen.

Auf die Vorzüge des Einfädelns und der einzelnen Stiche bin ich ja in meinen vorhergehenden Berichten schon ausführlich eingegangen. Besonders beim Sockennähen habe ich die Bandbreite der Janome ausgenutzt. Egal welche Konengröße, durch den Einsatz des Garnrollenhalters hat alles gepasst.

 

Urlaubsoutfit

Als erstes Urlaubsoutfit entstanden zwei Sommerkleider nach dem Pattydoo-Schnitt „Marie“. Hier habe ich nur den normalen Overlockstich mit vier Fäden verwendet, die Saumkante habe ich mit der Nähmaschine und der Jersey-Zwillingsnadel genäht. Das Material des Flamingokleides ist Modal Lingo, ähnlich wie Viskose. Der Stoff läßt sich toll tragen und das gute Stück ist jetzt mein absolutes Lieblingskleid. Das Kleid mit den Federn ist aus Baumwolljersey von Gütermann.

Auch ein paar T-Shirts mussten noch mit ins Urlaubsgepäck, ebenfalls aus Jersey und wirklich ruckzuck und komplett mit der Overlock genäht.

 

Winterpullis

Brrrrr – wieder zurück in der heimatlichen Kälte musste dann gleich etwas wärmeres her – der Hoodie ist aus Sweatshirtstoff und der grün/beigefarbene mit dem Tubekragen aus Alpenfleece. Natürlich ebenfalls komplett mit der Overlock genäht. Bei dem grünen Einsatz kam der Plotter auch wieder mal zum Einsatz.

 

Cardigan

Noch schnell ein Cardigan mit farbiger Naht.

Bei allen von mir verwendeten Materialien hat mich die Janome komplett überzeugt, egal wie dick oder dünn die Naht, das Maschinchen näht einwandfrei.

 

Ölen der Maschine

Auch dieses Thema möchte ich nicht außer Acht lassen. In der Bedienungsanleitung wird empfohlen, die Maschine einmal in der Woche bei normalem Gebrauch oder alle 10 Stunden bei Dauerbetrieb zu ölen. Werfen wir also mal einen Blick in das Innere der Maschine:

Kaum zu glauben was da in kürzester Zeit an Flusen sitzt. Das Ölen geht schnell, da alle Stellen gut zu erreichen sind. In der Bedienungsanleitung ist genau erläutert wohin einige Tropfen Öl gehören und wohin auf keinen Fall – niemals in die Öffnungen für den Greifereinfädler. Aber das versteht sich eigentlich von selbst.

 

Beleuchtung

Nachdem ich jetzt die Maschine ausgiebig gelobt habe, habe ich gerade mal eine Sache, die mir nicht so gefällt. Und das ist das mickrige Licht. Nur ein einzelnes kleines Minibirnchen beleuchtet spärlich die Nähfläche.

Aber damit kann ich leben, denn meine liebe Familie hat mir Weihnachten auch noch gleich eine Tageslicht-Nählampe unter den Weihnachtsbaum gelegt.

 

Fazit

Für mich ist die Janome AirThread 2000D Professional die perfekte Overlock-Maschine und ich möchte sie nicht mehr missen. Der Nähspaß ist noch um ein Vielfaches höher und die Zeitersparnis ist enorm. In einem Arbeitsgang versäubern, zusammennähen und präzise abschneiden. Da kann eine Nähmaschine einfach nicht mithalten. Und bei der Janome klappt das Einfädeln wirklich so leicht wie bei einer Nähmaschine.

Mit diesen Worten habe ich auch schon meinen Zwischenbericht abgeschlossen, aber dem ist nichts hinzuzufügen: Ich weiß gar nicht wie ich so lange ohne Overlockmaschine leben konnte – mir fällt wirklich nur ein einziger Grund ein – ich habe auf die Janome AirThread 2000D Professional gewartet.

Wer also eine einfach zu bedienende und zuverlässig arbeitende Overlockmaschine sucht, der ist mit der Janome AirThread sehr gut ausgerüstet.

 

 

 

 

 

Kogro

VHS-Kurs „Sticken mit der Maschine“

Sticken ist eine wundervolle Art seine genähten Werke zu verschönern und zu personalisieren.

 

Die wichtigsten Inhalte aus meinen VHS-Kursen habe ich hier mal für euch zusammengestellt:

Die Stickmaschine

Bei der Entscheidung welche Stickmaschine ihr euch kaufen sollt kann ich euch leider nicht helfen. Es gibt sehr viele Fabrikate auf dem Markt. Neben der reinen Stickmaschine gibt es
die Kombi-Maschine: Die Maschinen können Sticken und Nähen. Natürlich nicht beides gleichzeitig. Die Entscheidung für diese Art von Maschine fällt meist bei Platzproblemen. Denn Platz spart man mit einer Kombi-Stickmaschine, man hat ja nur eine Maschine. Allerdings muß sie aber jedes Mal erst von der Näh- zur Stickmaschine umgebaut werden.
Für andere ist es wiederum wichtig nähen und sticken gleichzeitig zu können. Überlegt euch vorher welche Rahmengröße für euch wichtig ist.

Die Rahmengröße

Die meisten Maschinen haben einen 10 x 10 Rahmen, also 10 cm in alle Richtungen. Vorteil des kleinen Rahmens ist, dass man weniger Material  und nicht so viel Vlies benötigt.
Die nächste gängige Größe ist der 13 x 18 Rahmen. Die meisten ITH-Dateien fangen hier erst an. Vorteile eines großen Rahmens ist es auch, dass man auch mal 2-3 Motive, z. B. Schhlüsselanhänger auf einmal sticken kann.
Diese beiden Größen sind die gängigsten.

Nicht jede Maschine ist für jede Rahmengröße geeignet. Und Wünsche nach oben wird es bestimmt immer geben. Und entgegen der Meinung im Nähmaschinen-Fachgeschäft – der Versatzrahmen kann nicht einfach verwendet werden. Wie der Name schon sagt, der Rahmen muss versetzt werden. Man muss erst die eine Hälfte sticken, dann den Rahmen umstecken und die andere Hälfte sticken. Das setzt aber besonders dafür programmierte Stickdateien voraus. Eine 10 x 10 Maschine stickt nun mal auch nur 10 x 10.

Das Vlies

Damit eure Stickereien auch garantiert gelingen und um ein sauberes Stickbild zu bekommen müsst ihr euren Stoff zusammen mit einem Vlies in den Rahmen einspannen. Fast für jeden Stoff und jedes Vorhaben gibt es ein extra Stickvlies.
Ausreißbares Stickvlies, wasserlösliches Stickvlies oder Stickvlies welches man wegschneiden muss. Es gibt selbstklebendes, nicht klebendes, aufbügelbares und und… das waren glaube ich die wichtigsten.
Küchenrolle und Zeitungspapier sind übrigens kein geeignetes Material.

Einige Stoffe und Stickvorhaben benötigen 2 Lagen Vlies, d. h. auf den Stoff kommt auch noch eine Lage auswaschbares Vlies. Das macht man, damit die Stickerei nicht in den Stoff einsinkt, z. B. beim Besticken von Handtüchern oder bei Fleecestoffen.

Die verschiedenen Stickvliese findet man teilweise in verschiedenen Stärken. Hier gilt je fester der Stoff desto höher die Stärke vom Stickvlies.

Beim Besticken von dehnbaren Stoffen ist es wichtig, dass ihr nur das Vlies in den Rahmen einspannt. Ich nutze für dehnbare Stoffe selbstklebendes Stickvlies. Auf das Stickvlies wird der Stoff geklebt. Wenn man dehnbare Stoffe in den Stickrahmen einspannt hat das zur Folge, dass die Stickerei sich auf dem T-Shirt oder dem Pulli verzieht.

Welches Vlies denn nun für welchen Stoff?

Ausreißvlies

Ausreißvliese sind Standardvliese in der Stickerei.

Stickvlies zum Schneiden

Wenn große Stabilität beim Sticken verlangt wird, sind Schneidevliese perfekt geeignet, denn sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Stichfestigkeit aus. Nach dem Sticken Vlies um die Stickerei herum zurückschneiden.

Stickvliese zum Aufbügeln

Elastische Stoffe verziehen sich beim Sticken und benötigen deshalb unbedingt ein Stickvlies zum Aufbügeln. Das aufgebügelte Stickvlies gibt Jersey und Stoffen mit Elasthangehalt mehr Halt und Stabilität und verhindert das Verziehen des Stoffes beim Sticken.

Selbstklebendes Stickvlies

Filmoplast ist ein selbstklebendes Stickvlies zum Haftfixieren vor dem Sticken. Die zu bestickenden Stoffe werden nur aufgelegt. Das verhindert Rahmenabdrücke auf empfindlichen Stoffen. Kleine Teile, die man nicht in den Rahmen spannen kann, lassen sich mit dem Klebevlies ganz bequem besticken. Zur Stabilisierung von dehnbaren Stoffen wie T-Shirts, Polos oder alles was nicht in den Rahmen gespannt werden kann, z. B. auch Filz.

Wasserlösliches Spezialvlies

Kommt immer dort zum Einsatz wo keine Stickvliesrückstände zu sehen sein sollen. Es ist geeignet für alle Stoffe, die mit Wasser behandelt werden können.
Verwendung z. B. beim Besticken von Handtüchern

 

Stickgarn

Ihr benötigt auf jeden Fall Maschinenstickgarn. Mit Handstickgarn oder Nähgarn bekommt ihr keine schönen Stickergebnisse. Es gibt sehr viele Marken und auch hier ist es wie bei der Nähmaschine. Nicht jede Maschine mag jedes Garn. Das muss man ausprobieren. Dafür gibt es ganz viele wundervolle Farben, Arten und Effektgarne.
Beim Sticken mit der Stickmaschine benötigt man außerdem – anders als bei der Nähmaschine- einen extra Unterfaden. Den Unterfaden könnt ihr in Form einer Rolle in verschiedenen Lauflängen kaufen oder bereits aufgespult auf Unterfadenspulen aus Pappe. Letzteres ist aber deutlich teurer, und nicht jede Maschine mag die fertigen Spulen. Untergarne gibt es in weiß und schwarz. Ihr solltet immer einige Spulen auf Vorrat haben. Nichts ist nerviger als während des Stickvorgang neu aufspulen zu müssen.

Das gängige Stickgarn hat meist eine Stärke von 40. Feinere Garne benötigt man besonders dann, wenn man sehr feine Stickereien oder sehr kleine Schriften sticken möchte. Umso größer die Zahl ist, desto feiner ist das Garn. Für kleine Schriften nutze ich die Stärke 60. Aber beachtet – bei den dünnen Garnen funktioniert der automatische Fadeneinfädler nicht.

Sticknadeln

Zum Maschinensticken benötigt man extra Sticknadeln. Auch hier gibt es wieder Unterschiede. Auch beim Sticken wird die Nadel dem Stoff und dem Garn angepasst. Je feiner das Garn, desto feiner die Nadel. Möchte man mit Metalic-Garn sticken empfiehlt es sich eine entsprechende Nadel zu verwenden. Andernfalls wird das Garn ständig reißen. Ansonsten benutze ich für alles andere die Universal-Sticknadel 75/11, auch für Kunstleder.

Stickschere

Wenn man zum Beispiel Applikationen sticken möchte benötigt man auf jeden Fall eine Stickschere. Sie hilft dir dabei überstehende Stoffränder sauber abzuschneiden und Spannfäden sauber zu entfernen. Eine kleine Stickschere ist meist bei der Maschine dabei. Bewährt haben sich außerdem eine speziell gebogene Applikationsschere und eine Pinzettenschere.

Malerkrepp

Gerade wenn man ITH-Dateien sticken möchte ist Malerkrepp dein bester Freund. Ich verwende ungern Sprühkleber oder dergleichen. Allerhöchstens auf die Rückseite für Schlüsselanhänger gebe ich ein wenig Sprühkleber.

Stickprogramm

Hat man sich endlich für eine Stickmaschine entschieden steht schon die nächste Entscheidung an.
Brauche ich eine Sticksoftware und wenn ja welche?
Wo liegen die Unterschiede und warum sind die Programme so teuer?
Gibt es auch eine kostenlose Variante?

Neben der Stickmaschine ist eine entsprechende Software eigentlich das wichtigste. Denn nur mit einem entsprechenden Programm kannst du dir fertige Dateien anschauen und mit einigen Programmen auch bearbeiten oder sogar eigene Datein erstellen. Das Ändern  ist bei kommerziellen Datein häuftig nicht erlaubt. Dazu gehören auch das Verkleinern oder Vergrößern. Das nimmt auch Einfluß auf die Qualität.
Enthält die Datei z. b. ein Feld in das man einen Name einfügen kann ist das natürlich erlaubt.

Ein kostenloses Programm zum Anschauen von Stickdateien ist z. B. MyEditor. Mit dieser Software kannst du jedoch keine eigenen Datein erstellen. Hierfür benötigt man eine andere Softwarekategorie.

Das Erstellen von Stickdatein geht beispielsweise mit Programmen wie Embird oder PeDesign. Die Hersteller versprechen meist vollmundig eine einfache Umwandlung von Fotos in Stickdatein. Meiner Erfahrung nach entspricht dies jedoch nicht ganz der Wirklichkeit. Das Erstellen von eigenen Datein benötigt etwas Übung. Die automatische Umwandlung funktioniert nur für entsprechend vorverarbeitete  Bilder wirklich gut und die umgewandelte Stickdatei muss häufig noch nachbearbeitet werden.

Ich persönlich arbeite mit PeDesign 10. Nach einer recht langen Einarbeitungszeit komme ich inzwischen gut mit der Software klar. Allerdings war der Einstieg alles andere als intuitiv. Die Stickprogramme sind zudem sehr teuer.
Wenn man professionell mit der Stickmaschine arbeiten möchte eignet sich die Anschaffung einer entsprechenden Software auf jeden Fall. Denn ohne diese Programme ist das Erstellen eigener Datein lediglich sehr eingeschränkt möglich.

Auswahl des Stickmusters

Mit den auf der Maschine eingespeicherten Mustern kommt man schnell an Grenzen. Es gibt im Internet viele Hersteller von Stickdateien. Die allermeisten stellen euch Freebies zur Verfügung, damit ihr die Qualität der Dateien testen könnt. Auch international gibt es viele sehr gute Hersteller. Viele haben eigene Shops oder verkaufen über Dohero und Etsy.

Gekauft wird per Direkt-Download, die Bezahlung erfolgt per Paypal.
Man bekommt meist eine Zip-Datei mit allen Formaten. Jeder Stickmaschinen-Hersteller hat sein eigenes Stickdatei-Format
Brother z. B. benötigt Dateien im Format pes oder dst, Husquarna VP3
Bernina exp, Janome Jef und Singer XXX – um nur einige zu nennen.

Über einen USB-Stick gelangt die Datei dann in die Stickmaschine.

Verschiedene Stickdateien

Es gibt viele verschiedene Arten.

Die Füllstich-Stickerei

Die wohl häufigste Art etwas zu sticken und wohl auch die einfachste. Bei Füllstich-Stickdateien besteht – wie der Name schon sagt- das komplette Motiv aus Garn. Alle Flächen, Formen und Umrandungen sind gestickt.

Die Applikation

Bei Applikationen werden große Flächen mit Stoff hinterlegt und meist mit einem Satinstich sauber „abgerundet“. Je nach Stickdatei und Motiv wird dann z. b. auf dem applizierten Stoff noch ein Motiv oder ein Gesicht gestickt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Die Fransen-Applikation
Bei der Fransenapplikation wird ebenfalls meist Stoff hinterlegt, statt eine Fläche mit Füllstich zu füllen. Allerdings wird hier kein sauberer Satinrand verwendet sondern ein einfacher Stich der die überstehenden Stoffränder stehen lässt. Diese fransen dann nach dem ersten Waschen schön aus und erzielen tolle Effekte.

Doodle

Doodle-Stckdateien sehen aus wie gekritzelt. Alles darf krumm und schief sein. Das muss so. Mit der „Doodle-Technik“ könnte man auch mit der Nähmaschine Apllikationen aufbringen. Denn meistens bekommt man mit der Nähmaschine nichts gerade hin. Zumindest nicht ohne Übung.

Redwork

Beim Redwork wird – wie der Name verrät – mit roten Garn und Steilstich gestickt. Und das ganze auf weißem Untergrund.
Sie sind eher in den USA ein Trend. Besonders ist hier, dass ein Motiv meistens an einem Stück gestickt wird. Ohne Sprungstiche. Die Art zu Sticken ist außerdem sehr alt. Früher wurde sie mit der Hand gestickt.

 

ITH – In the hoop

ITH steht für „In the hoop“, also im Rahmen. Das heißt, ihr könnt ein komplettes Nähwerk in einem Stickrahmen von der Stickmaschine nähen lassen. Das hat besonders den Vorteil, dass es schnell geht und man keine schiefen Nähte hat.  Man kann zum Beispiel Taschen, Buchhüllen, Teelicht-Cover und Handytaschen sticken.
Besonders die Reißverschlußtäschchen sticke ich ITH

Kogro

Janome AirThread 2000D Professional – Zwischenbericht

Die Testphase für die Overlock neigt sich dem Ende zu. Daher möchte ich euch über meine Erfahrungen auf dem Laufenden halten. Durch die neuen Möglichkeiten der tollen Maschine konnte ich viele weitere Projekte umsetzen. Doch alles der Reihe nach.

Besuch beim VHS-Nähkurs

Um mehrere Meinungen zu erhalten, habe ich die Maschine stolz meinem VHS-Nähkurs präsentiert. Hier bekam ich die Möglichkeit mit den Teilnehmern über unterschiedliche Modelle zu diskutieren und die Maschinen der Konkurrenz einmal anzutesten. Glücklicherweise befinden sich im Kurs Besitzerinnen einer Medion und einer Bernina-Maschine. Schnell wurde klar, im Einfädeln ist die Janome AirThread wirklich unschlagbar. Wir haben Nähte versäubert und mehrere Loopschals genäht – alles in einer einzigen Kursstunde und alle in einer anderen Farbe. Wir haben die Zeit gestoppt – Nähbereit in gerade mal 2 Minuten (Oben die Janome mit schwarzem Garn und unten mit grauem).

Socken Nähen

Das Sockenprojekt habe ich mir ausgesucht, um den vollen Funktionsumfang der Maschine auszutesten. Bei diesem Projekt können nämlich viele verschiedene Stiche kombiniert werden.

Die Nähte werden mit der normalen 4 Faden Overlocknaht gefertigt.

Für die Spitze und die Ferse habe ich eine Flatlock-Naht mit Bauschgarn verwendet. Die Flatlock-Naht ist hierfür wirklich ideal, da sie innen überhaupt nicht zu spüren ist. Ich habe bei den Pinguin-Socken aus Winterjersey die Variante mit 1 Nadel und 3 Fäden ausprobiert. Hier kommt das Bauschgarn in den oberen Greifer. Bei den Socken mit den Blumen aus dünnerem Jersey habe ich mit 1 Nadel und 2 Fäden gearbeitet. Bei dieser Variante kommt das Bauschgarn in den unteren Greifer. Auf dem ersten Bild ist die fertige Naht der Spitze von außen zu sehen. Auf dem zweiten Bild sieht man die Naht von innen.

 

Für das Bündchen mit dem Rollsaum wurden 3 Fäden, die rechte Nadel und ein Stickgarn verwendet.

 

Da dies meine ersten Erfahrungen mit einer Overlock-Maschine sind habe ich die Einstellungen alle zum ersten Mal vorgenommen. Die beigefügte Bedienungsanleitung ist ausführlich und leicht verständlich. Die Anleitung konnte ich nach kurzer Zeit bereits zur Seite legen und die Handgriffe eigenständig durchführen. Die jeweiligen Ein- und Umstellungen klappen superschnell und sind an der Maschine gut gekennzeichnet.

Ich habe folgende Einstellungen ausprobiert:

  • das Entfernen und Wiedereinsetzen der Nadel
  • das Verändern der Stichlänge
  • die Einstellung des Differentialtransportes
  • die Deaktivierung des oberen Messers
  • die Einstellung des Kettelfingerschalters
  • das Umlegen des Konverters für 2 Fäden

Die Maschine hat nicht ein einziges Mal gezickt. Eine kurze Testnaht, evtl. die Einstellung etwas korrigiert – los geht das Nähvergnügen. Selbst das Bauschgarn flutschte automatisch durch die Lufteinfädelung. In der Anleitung gibt es noch eine Erklärung zur Verwendung des Greifer-Einfädeldrahtes für schwerere Garne oder die Anknot-Methode. Das habe ich nicht gebraucht. Bei mir wurden alle Garne anstandslos von der automatischen Lufteinfädlung akzeptiert.

Hier noch einmal Bilder der fertigen Socken. Bei den Pinguinsocken habe ich mit einem warmen Winterjersey gearbeitet und bei den Blumen mit einem dünnen Jersey

 

Nächste Projekte

Als Nächstes möchte ich mich an einem Hoodie und einem Cardigan versuchen. Die Stoffe sind gekauft, die Maschine bereit. Ich kann es kaum erwarten mit meinen beiden Projekten zu beginnen.

Mein Fazit

Noch vor dem Ende meiner Testphase hat das Christkind mitbekommen wie begeistert ich von der Janome bin und hat sie direkt unter dem Christbaum deponiert. Danke an meinen Mann – den weltbesten aller Ehemänner – Das Maschinchen bleibt also bei mir.

 

Ich weiß gar nicht wie ich so lange ohne Overlockmaschine leben konnte – mir fällt wirklich nur ein einziger Grund ein – ich habe auf die Janome AirThread 2000D Professional gewartet.

Kogro

Janome AirThread 2000D Professional

Meine erste Overlock-Maschine zieht ein!

Schon lange stand eine Overlock-Maschine auf meiner Wunschliste. Doch nur wenige Maschinen bieten den Luxus einer automatischen Einfädelhilfe. Als stark Kurzsichtige weiß ich die Vorzüge des automatischen Nadeleinfädlers meiner Näh- und Stickmaschine wirklich zu schätzen.
Nachdem ich mir verschiedene Modelle angeschaut hatte und ich zuschauen durfte, wie da mit Pinzette und Nadeleinfädler hantiert wurde, war für mich eigentlich schon klar, nee – das ist nix für mich. Da bleib ich lieber bei meiner Nähmaschine mit ihren Fake-Overlockstichen. Demzufolge war mein Respekt vor dem Wunderwerk Overlock groß.

Ist es etwa schon Weihnachten?

Dann kam das Angebot vom Nähpark die neue Janome AirThread 2000D für 3 Monate ausgiebig zu testen. Wie ihr euch vorstellen könnt, war meine Freude riesig. Das hört sich doch nach einer perfekten Maschine für mich an.
Bereits 2 Tage später stand das Wunderwerk  bei mir.
Dies ist meine allererste Overlock-Maschine. Zum Vergleich mit anderen Maschinen kann ich also nichts sagen.

Unboxing

In dem Paket war die Janome AirThread 200D, Maschinenzubehör, eine Bedienungsanleitung und eine CD mit guten Erklärungen zur Bedienung der Maschine.

Vor allem die beiliegende CD hat mich begeistert. Hier werden die ersten Schritte und das Einfädeln wirklich gut gezeigt.

Erstes Einfädeln mit der Maschine in nur 15 Minuten

Wie bereits erwähnt ist das Einfädeln ein wichtiges Thema für mich bei einer Overlockmaschine. Bislang hatte ich noch keine Erfahrungen mit dem Einfädeln einer Overlock. Doch dank des Handbuchs neben mir habe ich gerade mal 15 Minuten gebraucht. Hierbei habe ich die meiste Zeit für das Einfädeln der Nadel benötigt. Übung macht den Meister. Wenn man einmal den Bogen raus hat, wie der Faden von links nach rechts vor die Nadel gelegt wird, klappt auch das Nadeleinfädeln wie am Schnürchen. Nachfolgend zeige ich euch einmal Schritt für Schritt den Prozess des Einfädelns.

Hinter der Klappe befinden sich einige Hebel.

Zunächst wird der Greifereinfädler-Hebel auf die Position Treading gestellt. Dann dreht man das Handrad bis es hörbar einrastet.
Nun wird der Greifer-Wahlhebel nach rechts geschaltet um den unteren Greifer einzufädeln. Der Faden muss dann ca. 2 cm in die Öffnung auf der rechten Seite gelegt werden, dann den Greifereinfädler-Hebel anheben und senken – fertig.
Der Faden kommt aus der Öffnung und muss nur noch nach hinten zwischen Nähfuß und Messer gezogen werden. Das ganze wird wiederholt mit der Greifer-Wahlhebel Einstellung links für den oberen Greifer.

Das Einfädeln der Nadeln ist noch einfacher, eigentlich auch nicht anders als bei einer Nähmaschine. Man muss hier nur die rechte und die linke Nadel beachten.

Auch der Nadeleinfädler hat eine Einstellung für rechts und links. Hier fand ich es am Anfang schwierig den Faden unter das Häkchen zu bekommen.

Nach ein paar Mal Garn einfädeln dauert das Ganze jetzt noch gerade mal 4 Minuten !!!!!
Nun noch den Greifereinfädler-Schalthebel zurück auf die Stellung „SEWING“, die Greiferabdeckung schließen, den Nähfußhebel senken und dann ist die Maschine startklar.

Ran an die ersten Projekte.

Die ersten Probenähversuche mit verschiedenen Einstellungen – 4 Faden – 3 Faden klappten allesamt super und so habe ich gleich mal als erstes alle meine Säume für meine nächsten Taschenprojekte in Null-Komma-Nix versäubert.

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Weil ich gerade so schön dabei war, sind auch ganz schnell noch 3 Loopschals in Folge entstanden.

Mein erstes Fazit

Wir sind schnell Freunde geworden und es wird mir bestimmt sehr schwerfallen diese Maschine wieder herzugeben.

Bis Mitte Januar habe ich dieses Schätzchen noch bei mir stehen und ich bin gespannt auf die weiteren Nähergebnisse mit Rollsaum und Flatlock-Naht.  Als nächstes Projekt stehen selbstgenähte Socken auf meiner To-Do-List. Desweiteren habe ich mir das Buch „Praxiswissen Overlock“ gekauft. So werde ich mich weiter an die Funktionsweise einer Overlock herantasten, um das volle Potential dieser tollen Maschine ausschöpfen zu können.

Kogro

Leckerliebeutel

Die Sommerpause ist vorbei, endlich sind die Temperaturen in unserem Nähstübchen wieder erträglich.

Und gleich sind wir in der Leckerliebeutel-Produktion. Die tollen Sprüche aus den Hundedateien von Binimey Stickdateien sind einfach wunderschön und ideal dafür.

Dann kam noch eine neue Lieferung unseres veganen Leders und schon konnte es losgehen.

Heute möchten wir euch einen kleinen Einblick gewähren.

Zunächst wird für das Innenfutter der Baumwollstoff mit Textl´plast in Wachstuch verwandelt. Einfach aufpinseln, trocknen lassen und fertig. Das ist zwar in bisschen aufwendiger als gleich Wachstuch zu verwenden, aber mir gefällt der Pfötchenstoff so gut, und den habe ich noch nicht als Wachstuch entdeckt. 

Die Stickdateien sind alle im 10 x 10 Rahmen gestickt. Diese Größe passt ideal auf die Leckerlietasche.

 

 

 

 

Das Zusammennähen ist durch das Wachstuch etwas kniffelig. An den oberen Rand wird noch ein Streifen unbehandeltem Pfötchenstoff genäht. Zum Schluß noch eine Kordel durchziehen.

Fertig sieht der Leckerliebeutel dann so aus:

 

Kogro

Abschlussbericht Plotter Brother DC-100

Wie schnell doch 3 Monate ins Land gehen. Nun ist die Testphase vorbei und ich möchte euch nun von meinem Abschlussprojekt berichten.
Karten mit dem DC-100 zu schneiden habe ich aufgegeben. Dafür ist die mitgelieferte leicht klebende Matte einfach nicht geeignet. Und ich wollte ja den Plotter so testen wie er im Auslieferungszustand ist.

Wie die Dateien zum Plotter gelangen habe ich ja in meinem ersten Bericht ausführlich beschrieben.

Deshalb folgt hier nun ein kurzes Fazit zum Abschluss der Testphase.

 

Versuch einer Geburtstagskarte

 

Hier habe ich eine handelsübliche Blankokarte aus dem Bastelbedarf verwendet. An den Rändern mit Kreppband festgeklebt. Das ganze ist schon beim Einziehen verrutscht, aber ich habe rechtzeitig den Stoppknopf gefunden.
Danach hatte ich keine Lust mehr auf Papierprojekt und habe mich auf Flexfolie und Klebefolie beschränkt.
Diese Materialien funktionieren mit der leicht klebenden Matte sehr gut und wenn man sich einmal in die Denkweise der Software reingefuchst hat macht es auch richtig Spaß und geht dann auch recht schnell.
Passend zum Supersommer musste nun auch noch das passende Projekt her. Ich bin ein Fan von maritimen Sachen. So kam das E-Book der Abenteuerbag mit Schnittmuster und den entsprechenden Plotterdateien von Abendteuermädchen gerade zur rechten Zeit.

 

Tasche mit Happy-Flex-Folie

Diese Folie lässt sich wirklich gut verarbeiten, die svg-Datei über die Software laden, spiegeln nicht vergessen und los geht´s. Ich habe zunächst alles grob ausgeschnitten und die feinen Linien mit einer Stecknadel abgezogen. Bissi fummelig, aber hat prima funktioniert. Der Plotter hat auch die ganz feinen Linien sauber ausgeschnitten. Wie in der Anleitung der Flexfolie empfohlen mit dem Bügeleisen das Motiv auf den Stoff gebügelt und schon ging´s ans Nähen der Strandtasche.

 

 

 

Mein Testfazit zum Brother DesignNCut DC-100

Das Einführungsmodell kommt mit minimalster Ausstattung daher, dafür aber zu einem günstigen Preis. Er schneidet solide dünnere Sachen wie Folie ober Papier. Wer ein günstiges Einsteigermodell sucht und nur Flex-Folie für Stoff, T-Shirts usw. oder Klebefolie für z.B. Autoaufkleber schneiden möchte, für den ist dieses Modell durchaus geeignet.
Die Software finde ich ziemlich umständlich, wenn man sich aber einmal eingearbeitet hat, kommt man gut damit zurecht.

Ich persönlich bin schnell an seine Grenzen gestoßen. Aber einen Plotter möchte ich in meinem Fuhrpark nun auch nicht mehr missen.

Der Kleine muss nun ausziehen und dem großen Bruder von Brother, dem ScanNCut CM 900 Platz machen.

Ich bin schon riesig gespannt auf die Unterschiede zwischen den beiden Geräten.

Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

     

 

 

*Werbung: Das Gerät wurde mir vom nähPark Diermeier kostenlos für Testzwecke für 3 Monate zur Verfügung gestellt. Dieser Bericht spiegelt meine eigene ehrliche Meinung wider, nähPark Diermeier nimmt auf die Berichterstattung keinen Einfluß. Nach dem Testzeitraum muss das Gerät an nähPark Diermeier zurückgeschickt werden.

Kogro

Nähpark Maschinentester

Plotter Brother DesignNCut DC 100

Als im April der Aufruf von Nähpark Diermeier kam, verschiedene Maschinen auf Herz und Nieren zu testen habe ich mich gleich begeistert beworben. Meine Freude war riesig als die Antwort kam – ich darf den Plotter DC100 von Brother testen.

Als begeisterte Besitzerin einer Brother Nähmaschine und einer Brother Stickmaschine war ich sehr neugierig auf den Plotter. Was kann man damit alles machen? Damit habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt, also ran ans Neuland.

Unboxing

Im Karton befindet sich der Cutter, eine leicht klebende Schneidmatte und ein Messer. Nach der ersten Euphorie über die neuen Möglichkeiten mit solch einer Maschine kommt direkt die erste Enttäuschung. Das Display habe ich mir wirklich anders vorgestellt. Es fällt sehr klein aus und die Auflösung lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Hier bin ich von meiner Stickmaschine eindeutig besseres gewohnt.  Und auch das Zubehör ist auf den zweiten Blick nicht sehr umfangreich. Gut, es ist ja auch nur der ganz Kleine aus der Brother-Familie. Sehen wir mal. was der Kleine alles kann…

Inbetriebnahme

Wahnsinn, zur schnelleren Inbetriebnahme liegt sogar eine Kurzanleitung dabei. Doch wo befindet sich bloß die richtige Bedienungsanleitung? Diese ist bedauerlicherweise lediglich als Download erhältlich. Dies empfinde ich als sehr störend, da ich die Anleitung gerne hardwaremäßig vor mir habe.
Beim Befolgen der Kurzanleitung wird schnell klar: Ohne Computer funktioniert nichts. Und auch die Bedienung gestaltet sich für mich sehr umständlich. Als selbsterklärend kann man das wirklich nicht bezeichnen.

Ersteinmal die Firmware aktualisieren. Nun gut. Wo finde ich das passende Kabel? Beim Zubehör des Cutters auf jeden Fall nicht.  Zum Glück habe ich das passende Kabel von meiner Stickmaschine parat.
Nach einiger Zeit, bis ich dann alles Schritt für Schritt nach der Anleitung durchgegangen bin, hat er sich endlich mit den WLAN verbunden. Das habe ich mir wirklich einfacher vorgestellt.

Als nächstes muss die Anwendung DesignNCut Manager heruntergeladen werden. Ohne die hat man keine Chance eine Datei auf den Cutter zu laden. Also ersteinmal ein Konto erstellen. Kann ich jetzt endlich meine svg-Datei cutten? Fehlanzeige… Der DesignNCut Manager benötigt eine fcm-Datei. Für diese Umwandlung benötigt man noch den Canvas Workspace.
Startklar in Sekunden verspricht vollmundig die Produktbeschreibung. Die Realität sah bei mir anders aus.

Bedienung

Die Bedienung funktioniert nur über den PC. Zunächst lädt man die svg-Datei in das kostenlose Programm von Brother: Canvas Workspace, diese svg-Datei muss dann in eine fcm-Datei exportiert werden. Diese Datei lädt man dann in den Brother DesignNCut-Manager. Nur von diesem Programm aus lässt sich der DC100 ansteuern. Ziemlich mühselig das ganze. Außerdem ist mir aufgefallen, dass er sehr laut ist. Wer in einer Wohnung mit dünnen Wänden wohnt und keinen Ärger mit seinen Nachbarn möchte, sollte ihn nicht zu nachtschlafender Zeit in Betrieb nehmen.

 

Erste Eigene Projekte

Ich hab das Ding jetzt hier stehen, also her mit den Projekten:

1. Kirschblüten-Mobile:

Dieses Motiv gibt es kostenlos auf der Brother Canvas-Seite. Dazu habe ich 3 x hintereinander verschiedene Farben Tonkarton mit Klebeband auf der Matte fixiert, mit diesem Trick hat es dann gut funktioniert. Er schneidet präzise auch die kleinsten Details. Die 3 Farben zusammengeklebt – fertig ist das Mobile.

2. Karte zum Vatertag:

Ebenfalls ein Freebie von der Canvas-Seite. Auch hierzu sind mehrere Schritte mit farbigem Tonkarton notwendig. Am Schluß wird alles zusammengeklebt. Mit den als Zubehör erhältlichen Stiften hätte das Gerät auch den Schriftzug gezeichnet. So haben wir es von Hand ergänzt. Ist so auch ein bisschen persönlicher. Papa hat sich jedenfalls sehr über die darin befindlichen Kinokarten gefreut.

Erstes Fazit

Mein erstes Fazit: Ziemlich mageres Zubehör. Hier hat Brother ganz schön gespart. Auf der mitgelieferten leicht klebenden Matte klebt nur Papier und Folie, für Karton oder SnapPap braucht man schon die Standardmatte. Auch zum Zeichnen benötigt man mehr Zubehör. Wenn ich eine Karte ausschneide möchte ich ja auch gleich den Schriftzug dazu plotten. Sonst kann ich ja auch gleich zur Silhouettenschere oder zum Cuttermesser greifen. Man muss bei dem DC100 noch einiges ins Zubehör investieren: Stiftehalter, Stifte und Standardmatte sollten es schon sein. Dann lieber gleich etwas mehr Geld ausgeben und eine höhere Version mit dem Zubehör kaufen.

3. Persönlicher Autoaufkleber mit Möbelfolie

Fertige Dateien haben mit Trick 17 funktioniert. Doch wie sieht es mit individuell erstellten Datein aus?


Als nächstes habe ich aus Klebefolie einen Aufkleber für mein Auto gemacht. Diese Folie hat sogar von alleine auf der Matte geklebt.  Mit dem Canvas kommt man da aber nicht sehr weit. Dieses Motiv ist mit der kostenlosen Software Inkscape entstanden. Das Canvas Workspace nutze ich also nur um meine svg in das passende Format zu exportieren. Daher gestaltet sich dieser zusätzliche Schritt, über eine zusätzliche Software, die Platz auf meiner Festplatte beansprucht, als sehr nervig. Mit der Fehlermeldung: Sehr kleine Objekte werden bei der Konvertierung nach fcm automatisch entfernt, da sie zum Schneiden zu klein sind. (N10003) konnte ich auch nicht wirklich etwas anfangen, da auch auf den zweiten und dritten Blick keine Teile verschwunden sind. Der Cutter hat die Datei anschließend auch wie gewünscht geschnitten. Fehlende Teile sind mir hier nicht aufgefallen.

4. Individuelles T-Shirt mit HappyFlex-Folie

Danach habe ich mich an ein T-Shirt gewagt, geschnitten aus Flex-Folie und mit dem Bügeleisen aufgebügelt. Auch das hat mit einem kleinen einfarbigen Motiv prima funktioniert. Bei einem größeren Motiv benötigt man vermutlich noch eine zusätzliche Presse, da es sich als sehr schwierig gestaltet alle Teile gleichmäßig mit viel Druck aufzubügeln. Nach der ersten Wäsche sieht das Motiv noch aus wie neu. Von dieser Folie bin ich wirklich sehr begeistert.

 

Wie geht es weiter?

Ich darf den Plotter noch bis zum 20. Juli behalten. Dann erfolgt noch mein Abschlußbericht. Mal schauen, was ich bis dahin noch so alles zaubern werde.

 

*Werbung: Das Gerät wurde mir vom nähPark Diermeier kostenlos für Testzwecke für 3 Monate zur Verfügung gestellt. Dieser Bericht spiegelt meine eigene ehrliche Meinung wider, nähPark Diermeier nimmt auf die Berichterstattung keinen Einfluß. Nach dem Testzeitraum muss das Gerät an nähPark Diermeier zurückgeschickt werden.

 

 

Kogro

Kuschelhase

Am Freitag gab des den Bunny als ITH Datei bei Bastelfreakz Embroidery als Freebie. Dies habe ich zum Anlass genommen die kuschelweichen Fleecestoffe von Kullaloo aus unserem Shop selbst einmal unter die Lupe zu nehmen. Gerade ist der zweite Kuschelhase aus dem Rahmen gehoppelt und ich muss jetzt unbedingt Begeisterung mit euch teilen, bevor es ans Ohrenannähen und Füllen geht. Der Hase ist wirklich ganz schnell gemacht. Es gibt ihn in den Größen von 13 x 18 bis 20 x 30 cm. Ich habe die Größe 18 x 30 cm gewählt. Da ich mich für keine von den wunderschönen Farben so recht entscheiden kann muss ich jetzt noch weitere sticken. Also – ich bin dann mal wieder an der Stickmaschine.

Kogro